Ein Garten ist eigentlich kein Kriterium für die Wahl eines Familienferienortes. Eigentlich. Gehört der Garten zu einem Bauernhof, sieht es gleich etwas anders aus … Während unsere Jungs am ersten Nachmittag mit Eifer im Stall halfen – Kaninchen füttern und die Eier in den Korb sammeln – hatte ich Zeit für den Garten unserer Gastgeberin. Erst acht Jahre ist es her, seit Regina Stocker begann, einen «Ruinengarten» anzulegen. Wo früher der Stall stand, wachsen jetzt Wildrosen, Stauden und Zufallsgäste aus der Reihe der Wildkräuter. Am Eingang zum Garten steht schützend noch die Natursteinmauer des ehemaligen Stalls. Daran anschließend wurde ein Teil des alten Gemäuers zu einer gemütlichen Gartenlaube ausgebaut, mit Eckbank und tiefen Ledersesseln, in denen sich auch die Hofkatze Coco wohlfühlt. Überall im Garten gibt es liebevoll arrangierte Stillleben und versteckte Sitzplätze zum Verweilen und Träumen. Apropos Träume, ich dachte, unser jüngerer Sohn müsste ganz entzückt sein von Esel Milian und Co. Doch sein Helfergeist ließ nach der anfänglichen Euphorie deutlich nach und flackerte nur am letzten Ferientag nochmals kurz auf. Sein älterer Bruder dagegen stand in der zweiten Woche tatsächlich jeden Tag auf, um mit Papa schon kurz vor 6 Uhr zu Anton in den Stall zu gehen … Genug der Worte. Es ist Zeit, endlich das Tor zum «Ruinengarten» aufzustossen. Mit einem Klick auf das erste Foto geht es zur Diaschau: Vielen Dank an Carmen Hocker für die Fotos und den Text! Link zum Blog http://www.garten-gefluester.ch/2014/08/19/ruinengarten-biobauernhof-leitenmueller-in-der-steiermark/